Unser gemeinsames Ziel ist es, Defizite abzubauen, Fähigkeiten zu fördern und Menschen liebevoll zu betreuen.

Historie

Unsere Häuser schauen auf eine lange Tradition zurück. Hier geben wir Ihnen einen Überblick über geschichtliche Eckpunkte. Sollten Sie hierzu Ergänzungen vorliegen haben, freuen wir uns auf Ihren Kontakt.

  • Um 1290 wurde in Zittau eine Hospitalstiftung „Sankt Jakob“ durch den Johanniterorden gegründet.
  • Die älteste gefundene Urkunde vom 13. Mai 1303 belegt, dass König Wenzel von Böhmen und Polen die Leitung des „vor Toren der Stadt Zittau gelegenen Hospitals“ regelt.
  • Am 11. Juni 1847 beschließt die königliche Kreisdirektion Bautzen die Errichtung eines neuen und den Zeitverhältnissen angepassten Hospitalgebäudes.
  • Am 18. September 1862 erfolgte die Grundsteinlegung des heutigen Hauses I durch den damaligen Bürgermeister Dr. Haberkorn.
  • Am 10. Dezember 1864 feierliche Einweihung des Hauses I, mit der Belegung von 47 Frauen und 17 Männern, durch den Hospitalprediger Archidiaconus Edmund Pescheck – in den Folgejahren wurden bis zu 160 Bürger der Stadt Zittau betreut.
  • Am 12. September 1952 erfolgte die Auflösung der Stiftung.
  • Danach wurde das heutige Haus I als „Feierabendheim Rosa-Luxemburg“; das heutige Haus II als „Feierabendheim Käthe-Kollwitz“ und das Haus III als „Feierabendheim Jenny-Marx“ sowie zwei weitere Einrichtungen durch den Rat der Stadt Zittau betrieben.
  • Nach der politischen Wende von 1989 zeigten sich die Einrichtungen in einem desolaten baulichen und ausstattungtechnischen Zustand – es wurde mit Notreparaturen und Teilsanierungen begonnen.
  • 1994 wurden die Einrichtungen aus der Stadt Zittau in eine neu gegründete gemeinnützig mildtätige GmbH (die Zittauer Alten- und Pflegeheim GmbH „ST. JAKOB“) ausgegliedert.
  • Ab 1999 wurde das Haus I schrittweise baulich aufwendig saniert und steht bis zum heutigen Tage 68 Bewohnern zur Verfügung
  • 2000 – 2002 Auslagerung der Bewohner des Hauses II in die ehemalige Kinderklinik auf der Carpzovstraße aufgrund einer anstehenden Komplettsanierung und eines Anbaus. Hiermit wurden optimale Bedingungen für die Pflege und Betreuung von nunmehr 77 Bewohnern geschaffen.
  • 2004 Gründung einer 100%igen Tochtergesellschaft, der Zittauer Service GmbH „ST. JAKOB“, zur besseren Koordinierung der Organisation und Qualität in der Hauswirtschaft.
  • 2005 Umbau des Hauses III nach den Anforderungen der Heimmindestbauverordnung. Auslagerung der Bewohner in das ehemalige Krankenhaus Haus 12 auf der Komturstraße. Nach erfolgtem Umbau bewohnen nun 39 Bewohner in kleineren Wohngruppen das Haus.
  • 2010 Gründung einer gemeinnützigen Tochtergesellschaft, der Zittauer Kindertagesstätten gGmbH, zur Übernahme der bisher städtischen Kindertagesstätten und Horteinrichtungen.